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In 7 Schritten digitale Dienstleistungen erstellen und verkaufen

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Wenn du mich online ein wenig verfolgst (z. B. auf Instagram, LinkedIn, in meinem Newsletter oder Podcast), dann hast du vielleicht mitbe­kommen, dass ich zurzeit ein neues digitales Produkt erstelle.

Da du als Freelancerin auch hin und wieder neue digitale Dienst­leistungen erstellst, dachte ich, dass ich dich mal hinter die Kulissen mitnehme: Welche 7 Schritte ich gehe, wenn ich neue digitale Dienst­leistungen erstelle und verkaufe.

Möchtest du lieber die dazuge­hörige Podcast-Episode anhören? Dann klicke hier.

Was sind digitale Dienst­leistungen?

Damit du weißt, wovon ich in diesem Artikel spreche, ein kurzer Überblick:

  1. In erster Linie meine ich mit „digitalen Dienst­leistungen“ Dienst­leistungen, die du im Home­office für dich ausführst und dann digital über­mittelst.

    Beispiel: Du bist Texterin oder Lektorin und deine Dienst­leistung ist das Erstellen oder Über­prüfen von Texten.

  2. Meine 7 Schritte kannst du aber auch für Dienst­leistungen anwenden, die du offline durch­führst, aber online verkaufst:

    Beispiel: Du bist virtuelle Assistentin und hast digitale Dienst­leistungen, bist für einen Kunden aber auch 1-mal pro Woche im Büro vor Ort.

  3. Genauso gut eignet sich meine Heran­gehens­weise auch für digitale Produkte:

    Beispiel: Du bist Web­designerin und willst einen Online-Kurs erstellen.


Kannst du dich in eine der 3 Dinge einordnen? Super, dann zeige ich dir jetzt meinen 7-Schritte-Weg, wie du digitale Dienst­leistungen erstellen und verkaufen kannst.

Die 7 Schritte, mit denen du digitale Dienst­leistungen erstellen und verkaufen kannst:

1. Schritt: Reflektieren

Du wachst vermutlich nicht nachts ruckartig aus dem Schlaf auf und denkst: Jetzt erstelle ich mal ein neues Produkt! Sondern es wird einen Anlass geben, der dich dazu bringt – wie zu wenig Kund*­innen oder Angebote, die aktuell nicht so lukrativ sind.

Wichtig ist, sich im Business-Alltag immer wieder Zeit zum Reflektieren zu nehmen. Es bietet sich an, das v. a. im Rahmen von Planungen zu machen: Jahres-, Quartals-, Monats- und Wochen­planung.

Du hast zu wenig Zeit zum Reflektieren?

Dann solltest du schauen, wo du derzeit noch Zeit verlierst. Meine Checkliste hilft dir dabei, deine Zeit-Potenziale zu identifizieren:

 

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So habe ich das gemacht:

In meiner Monats­planung habe ich meine Zahlen und Website-Klicks für mein ehemaliges Angebot „Website-Check“ angeschaut und gemerkt, dass es von meiner Ziel­gruppe nicht so gefragt wird.

Das und der Austausch mit anderen hat mir gezeigt: Okay, das Angebot darf gehen und ein neues digitales Produkt darf kommen!

Aber welches? …

… Ich hätte mir jetzt einfach ein neues Produkt aus den Fingern saugen können. Habe ich aber nicht. Denn der 2. Schritt ist:

2. Schritt: Markt­recherche betreiben

Wenn du deine neue digitale Dienst­leistung nicht nur erstellen, sondern auch verkaufen möchtest, darfst du diesen wichtigen Schritt nicht überspringen.

Betreibe Marktrecherche und befrage deine (potenziellen) Kund*­innen!

Oder beides! Je mehr Informationen du über deine Ziel­gruppe sammelst, bevor du deine digitale Dienst­leistung erstellst, umso besser!

So habe ich das gemacht:

Ich habe eine Umfrage erstellt und diese in meinem News­letter, in Social Media und in meinem Pod­cast geteilt. Was hier wichtig ist: Nicht nur einmal teilen, sondern wieder­holen und daran erinnern!

Als Dank für die Teilnahme habe ich einen 50-€-Gutschein angeboten, den sich 75 % der Teil­nehme­rinnen gesichert haben.

Danke dir, falls du an der 3-minütigen Umfrage teilge­nommen hast!

Dann habe ich die Umfrage ausgewertet und sehr wertvolle Hinweise darauf bekommen, was mein neues digitales Produkt enthalten darf: Es ging in die Richtung, eine Strategie, Optimie­rungs­vorschläge und konkrete Next Steps fürs Business zu erhalten.

3. Schritt: Konzept für die digitale Dienst­leistung erstellen

Im nächsten Schritt geht es dann darum, dass du dir strategisch überlegst:

  • Was passt in mein aktuelles Produkt­portfolio?
  • Was ist mein persön­liches Ziel mit der digitalen Dienst­leistung?
  • Welche Transformation erleben meine Kund*­innen dadurch?
  • Welches Problem löse ich damit?

Und wenn du ein Konzept hast, legst du genau fest, welche Inhalte die digitale Dienst­leistung umfasst, wie lang sie dauert, wie viel sie kostet und wie der Name ist.

So habe ich das gemacht:

Meine Produkt­treppe sah zum Zeitpunkt meiner Überlegungen folgender­maßen aus:

 

  1. In meinem Zeitspar-Online-Kurs „Build your Week“ erarbeitet du dir innerhalb von 2 Stunden zeitliche Frei­räume, um mehr an deinem Business arbeiten zu können: um Marketing zu machen, neue digitale Dienst­leistungen zu erstellen und zu verkaufen, deine Website zu über­arbeiten etc.



  2. In meinem damaligen 1:1-Business-Mentoring „Build your Business“ habe ich intensiv für 2 oder 3 Monate mit dir an deinem Business gearbeitet und dir bei der Umsetzung geholfen, damit du deine Ziele erreichst: wert­schätzende Kund*­innen gewinnen, sicht­barer werden, Website verbes­sern etc.

    (Meine aktuellen Angebote findest du übrigens auf dieser Seite.)

Tja, und da fehlte eben noch etwas in der Mitte. Etwas, wo meine Kund­innen mich persönlich kennen­lernen und schon ein konkretes Problem lösen können. Vielleicht gerade dann hilfreich, wenn das große Business-Mentoring aktuell noch nicht so ins Budget passt.

Dann habe ich mir für mein neues digitales Produkt ein Konzept und die Inhalte fest­gelegt. Natürlich indem ich die Antworten meiner Umfrage-Teilnehme­rinnen aus­führlich studiert habe.

4. Schritt: Digitale Dienst­leistung verkaufs­fähig machen

Hast du entschieden, welche Dienst­leistung du erstellen möchtest, geht es darum, diese verkaufs­fähig zu machen. Also alles so vorzubereiten, dass du mit dem Verkauf begin­nen kannst. Das könnte sein:

 

So habe ich das gemacht:

Auch ich habe erst mal eine Keyword-Recherche gemacht und dann die Angebots­seite geschrieben. (Aber erst noch unsicht­bar auf der Website gemacht).

Dann habe ich entschieden, dass das Angebot direkt von der Website kauf­bar sein soll. Daher habe ich das Produkt bei meinem Zahlungs­anbieter eingestellt und auch mit Calendly verknüpft.

Wichtig ist, alles mal auszu­testen und den Prozess selbst zu durch­laufen, damit deine Kund*­innen deine digitale Dienst­leistung dann auch reibungs­los kaufen können.

5. Schritt: Neugierde schüren

Diese soooo wichtige Sache – neugierig machen – muss aller­spätestens jetzt erfolgen. Im Idealfall fängst du aber schon parallel zu Schritt 1 damit an. Denn je früher du deine Ziel­gruppe neugierig machst, desto besser. :)

Wie kannst du deine Kund*­innen neugierig machen?

Am einfachsten, indem du sie einfach „mit­nimmst“ und ihnen zeigst, was du gerade machst. Dokumentiere, wie du deine digitale Dienst­leistung erstellst!

So habe ich das gemacht:

Indem ich die Umfrage gepostet und geteilt habe, wusste meine Community ja schon, dass etwas kommt.

Eine Woche später habe ich den Umfrage-Teilnehme­rinnen per E-Mail ein kleines Update geschickt und mich für ihre Unter­stützung bedankt.

Dann habe ich in meinen Instagram-Storys u. a. das geteilt:

 

 

 

Außerdem ist es kein Zufall, dass ich gerade diesen Blog­artikel erstelle und als Beispiel von meinem neuen Angebot erzähle. ;)

Das Fazit dazu: Sprich darüber, wie du deine neue digitale Dienst­leistung erstellst und nimm deine Community mit!

6. Schritt: Digitale Dienst­leistung verkaufen

Jetzt ist es endlich so weit: Nachdem du bis jetzt reflektiert, befragt, entschieden und verkaufs­fähig gemacht hast, geht es jetzt darum, deine digitale Dienst­leistung zu verkaufen.

Denn deine potenziellen Kund*­innen sind dadurch, dass du ihnen immer wieder davon erzählt hast, hoffent­lich ganz wild darauf, deine neue digitale Dienst­leistung von dir zu kaufen.

Du kannst außerdem noch Testkund*­innen suchen, mit denen du das Angebot durch­führst und von denen du Testi­monials bekommen kannst.

Meine Empfehlung, um deine digitale Dienst­leistung zu verkaufen, ist ein Launch. Das ist eine zeitlich begrenzte Werbe­kampagne, in der du aktiv verkaufst. Hierfür bietet es sich an, einen Einführungs­bonus hinzuzu­geben oder einen Einführungs­preis anzubieten.

Diese zeitliche Verknap­pung bei der Markt­einführung hilft dabei, dass sich deine potenziellen Kund*­innen leichter dafür entscheiden, die digitale Dienst­leistung jetzt zu kaufen und es nicht noch aufzuschieben.

Natürlich wirst du als Freelancerin deine digitale Dienst­leistung nicht nur einmalig verkaufen, sondern immer anbieten. Trotzdem bietet sich ein Launch an, um ordentlich „Wirbel“ darum zu machen. :)

Um zu launchen, musst du dann Postings für Social Media vorbereiten und im Idealfall E-Mails für deinen News­letter, wenn du einen hast. Außerdem ist jetzt der Zeit­punkt gekommen, wo du deine Angebots­seite auf deiner Website sichtbar machst.

So habe ich das gemacht:

Mein Launch für mein neues Angebot lief vom 02.05.2023 bis 05.05. um 13 Uhr gehen. In dieser Zeit konnte man mein Angebot zu einem Einführungs­preis sichern.

Anschließend habe ich das digitale Produkt ganz normal auf meiner Website verkauft.

7. Schritt: Digitale Dienst­leistung inhaltlich erstellen

Halt, Susanne, was kommt jetzt noch? Die digitale Dienst­leistung ist doch schon erstellt und verkauft?!

Ja, nicht ganz. Denn auch wenn du ein Konzept hast, hast du die Inhalte bisher noch nicht vorbereitet. Und ich empfehle auch tatsächlich in den meisten Fällen, digitale Dienst­leistungen erst zu verkaufen und danach inhaltlich zu erstellen.

Denn wenn keiner kauft, saßt du nicht stunden- oder tage­lang am Schreib­tisch und hast perfekte Unter­lagen erstellt, die dann nie das Licht der Welt erblicken.

Ob du erst komplett nach dem ersten Verkauf anfangen kannst, hängt aber natürlich auch von der Größe des Angebots ab. Wenn du dich dafür entscheidest, es anschließend zu erstellen, empfehle ich, zwischen dem Kauf und der Ausführung einen zeitlichen Puffer einzustellen.

So habe ich das gemacht:

Bei meinem Business-Mentoring habe ich mich damals entschieden, erst die Inhalte zu erstellen und dann zu verkaufen. Einfach weil es meine größte Unter­stützung ist und ich das dann nicht holter­diepolter auf einmal erstellen wollte.

Weil mein neues Produkt aber etwas kleiner (und daher auch günstiger) war, habe ich es in diesem Fall erst verkauft und dann erstellt. Bei dem Termin­buchungs­tool Calendly habe ich es so eingestellt, dass zwischen den ersten Käufen und der Ausführung mind. 4 Tage liegen. Dadurch hatte ich Zeit, alle Unterlagen, Dateien, Mails & Co. vorzubereiten. Da das Konzept ja schon steht, hat das auch nicht allzu lange gedauert.

Fazit: So kannst du digitale Dienst­leistungen erstellen und verkaufen

Sooo, du siehst: Wenn du ein digitales Produkt nicht nur erstellen, sondern auch erfolg­reich verkaufen möchtest, gibt es einiges zu tun. Ich empfehle diese 7 Schritte:

  1. Reflektieren und entscheiden: Ich brauche eine neue digitale Dienst­leistung!
  2. Marktrecherche betreiben
  3. Konzept für die digitale Dienst­leistung erstellen
  4. Digitale Dienst­leistung verkauf­sfähig machen
  5. Neugierde schüren
  6. Digitale Dienst­leistung verkaufen
  7. Digitale Dienst­leistung inhal­tlich erstellen

 

Um das digitale Produkt zu verkaufen, ist meiner Meinung nach am wichtigsten, deine potenziellen Kund*­innen zu befragen und dann im Prozess mitzu­nehmen und sie neugierig zu machen.

Jetzt wünsche ich dir viel Erfolg!

Hi, ich bin Susanne Schaffer!

Als Struktur-Schafferin zeige ich dir, wie du deinen Business-Alltag struktu­rierst, damit du mehr geschafft kriegst und trotz­­dem entspan­nte Feier­­abende mit gutem Gewissen genießen kannst.

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