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Netzwerken lernen – meine besten Tipps für Offline-Netzwerkveranstaltungen

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Offline-Netzwerk­veranstaltungen … wenn du als Online-Dienst­leisterin davon hörst, denkst du bestimmt erst mal an graue Anzüge und steifes Hände­schütteln.

Aber Netzwerken kann auch Spaß machen! Dieses Jahr war ich daher schon auf 9 unterschied­lichen Veran­staltungen.

In diesem Artikel geht es also darum, wie du Netzwerken lernen kannst. Ich gebe dir Tipps, wie du das Beste aus Offline-Veran­staltungen heraus­holen kannst und Insights von schönen, aber auch nicht so schönen Erlebnissen rund ums Netzwerken.

Möchtest du lieber die dazugehörige Podcast-Episode hören? Dann klicke hier.

4 Gründe, warum du Netzwerken lernen solltest

Warum solltest du eigentlich offline netz­werken? Wenn es auch Online-Netzwerk­treffen gibt und es per Zoom viel leichter ist? Lass mich dir meine Gründe aufzählen, warum ich (neben dem meist kosten­losen Essen, siehe Foto 😄) auch nach wie vor klassische Offline-Veran­staltungen besuche:

 

 

1) Wertvolle Kontakte knüpfen

Netzwerken ermöglicht es dir natürlich einerseits, potenzielle Kund*­innen kennen­zulernen. Andererseits lernst du aber auch andere spannende Kontakte kennen. Und es ist immer praktisch, viele Menschen zu kennen. Rund um meine Haus­sanierung konnte ich schon auf so manchen Kontakt zurück­greifen, den ich durchs Netz­werken kennen­gelernt habe.

2) Über dein Business sprechen lernen

Im Alltag verbringen wir oft viel Zeit damit, Texte zu schreiben und Inhalte in den sozialen Medien zu posten. Da tauschen wir uns eher selten mündlich über unsere Arbeit aus (es sei denn, du bist in Weiter­bildungen oder in einer Mastermind-Gruppe).

Beim Netzwerken hast du im Gegen­satz dazu die Möglich­keit, über dich und dein Business zu sprechen. Durch Gespräche auf Netz­werk­veran­staltungen kannst du deinen Elevator Pitch üben und heraus­finden, welche Aussagen bei anderen Menschen gut ankommen. Sieh es als Spiel­wiese, bevor du vielleicht ein Webinar hältst oder auf Instagram live gehst. :)

3) Kund*innen gewinnen

Mit der größte Vorteil ist natürlich, dass du potenzielle Kund*­innen kennen­lernen kannst. Es ist nicht so, dass ich in 9 Veran­staltungen 9 Kund*­innen gewinne, aber im Laufe der Jahre habe ich wirklich schon mehrere Kund*­innen durch Netzwerk­treffen gewinnen können. Allein das ist schon ein sehr guter Grund, Netzwerken zu lernen.

4) Gleichgesinnte treffen

Was ich auch immer schön finde, ist, Gleich­gesinnte auf Offline-Netz­werk­veran­staltungen zu treffen. Andere Selbst­ständige können dich inspirieren – und sich auf Augen­höhe auszu­tauschen, kann äußerst wertvoll sein.

Durch gemeinsame Anknüpfungs­punkte können sogar Freund­schaften entstehen: So habe ich eine andere Selbst­ständige auf einem Netzwerk­treffen kennen­gelernt, die ich mittler­weile als sehr gute Freundin bezeichne. Sie war letztes Jahr sogar auf meiner Hochzeit eingeladen! :)

Wenn’s mal nicht so gut läuft

Neben den ganzen positiven Sachen möchte ich aber auch nicht uner­wähnt lassen, dass es manchmal auch Schatten­seiten gibt. Ich war schon manchmal als einzige Frau bei Netz­werk­treffen – und die Diversi­tät fehlte mir da schon.

Es gab auch schon Treffen, wo typische Offline-Business-Inhaber so gar kein Verständ­nis für unsere Online-Welt haben und wo es dann abwertend hieß: „Diese Online-Geschichten werden ja irgend­wie auch ihre Berecht­igung haben …“

Eine Story möchte ich auch mit dir teilen, die sich mir einge­prägt hat: Ich komme neu auf einem Netzwerk­treffen an und werde von einem älteren Herrn um die 60 mit den Worten begrüßt: „Na, was für ’ne Hübsche bist du denn?“

Daher ganz klar: Es gibt immer mal wieder Situationen, auf die ich lieber verzichten würde. Aber dann ziehe ich daraus mein Fazit und gehe zu dieser Gruppe halt nicht mehr.

Kommen wir wieder zu den positiven Sachen, nämlich zu meiner Empfehlung, wie du Netz­werken lernen kannst:

So kannst du Netz­werken lernen

Du bist also überzeugt und möchtest selbst mal versuchs­weise eine Netzwerk­veranstaltung besuchen? Hier gebe ich dir ein paar Tipps, wie du das Beste aus der Veran­staltung heraus­holst:

Vor dem Netzwerken

Finde passende Netzwerk­veran­staltungen

Bevor du mit dem Netzwerken loslegen kannst, musst du logischer­weise eine passende Netzwerk­veranstaltung finden. Dafür empfehle ich ganz einfach, Veranstaltungen in deiner Stadt oder auch in Nachbar­städten zu googeln.

Wenn du dann vor Ort bist, kannst du ja auch die anderen fragen, welche anderen Veran­staltungen sie dir ans Herz legen können. Daraus ergeben sich dann oft span­nende Empfehlungen.

Bereite dich auf die Veranstaltung vor

Zuallererst schäle man sich aus der Jogging­hose. ;) Aber keine Sorge: Du musst nicht im Kostüm zur Veran­staltung gehen. Ich ziehe meistens ein T-Shirt und einen lockeren Blazer an – mir macht es Spaß, mich schicker anzu­ziehen, weil ich das halt im Alltag nicht so oft mache. Wenn das aber gar nicht dein Ding ist, ist auch (etwas schickere) Alltags­kleidung okay. :)

Hilfreich ist es außerdem, wenn du dir vorher einen Satz zurecht­legst, der dich und dein Business vorstellt. Gerade wenn du das Netz­werken erst lernst und etwas aufgeregt bist, hilft es, sich in Ruhe vorher etwas zu überlegen.

Und was ich auch in digitalen Zeiten immer noch empfehle: Bring Visiten­karten mit! Das ist nach wie vor sehr hilfreich, denn dein Gegen­über bekommt alle relevanten Informationen und muss sich nicht alles selbst zusammen­suchen.

Seit diesem Jahr habe ich tatsächlich zwei unter­schiedliche Visitenkarten-Varianten und je nach Gesprächs­partner*in gebe ich ihm oder ihr die eine oder die andere Karte.

Von vorne sind beide Visiten­karten gleich. Die Vorder­seite sieht so aus:

 

 

Von hinten unter­scheiden sich die beiden Varianten dann. Auf der einen Visiten­karte verweise ich auf meinen Podcast:

 

 

Und auf der anderen Visiten­karte promote ich meine Zeitspar-Checkliste für 0 €, die dann mit meinem News­letter verknüpft ist:

 

 

Das mache ich, weil ich nicht „Hinz und Kunz“, sondern nur meine Ziel­gruppe in meinem News­letter haben möchte. :D

Wünschst du dir auch mehr Zeit?

Du willst auch mehr Zeit in deinem Business? Dann hol dir jetzt meine Checkliste und finde heraus, wo deine Potenziale zum Zeitsparen sind:

 

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Während der Netz­werk­veran­staltung

Okay, nun bist du also auf einer Netz­werk­veran­staltung. Wie gehst du da am besten vor? In erster Linie würde ich sagen: intuitiv! Hab einfach einen schönen Abend.

Ansonsten kann ich dir empfehlen, dass du nicht den ganzen Abend mit einer Person sprichst, sondern dich durch den ganzen Raum bewegst und möglichst viele Menschen kennen­lernst.

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass du möglichst deren Visiten­karten nimmst oder aber dir den Namen deiner Gesprächs­partner*­innen kurz im Smart­phone notierst.

Wenn du z. B. auf Instagram aktiv bist, würde ich dir außerdem empfehlen, Fotos zu machen und deine Community in deiner Story mitzu­nehmen. Da kannst du dann mal etwas anderes zeigen als immer die gleichen Sachen (Kaffee­tasse, Laptop, Schreib­tisch, dich selbst ...). Das bringt etwas Abwechslung rein.

Nach der Veranstaltung

Kontakte nachbereiten

Am Tag nach der Netzwerk­veranstaltung reserviere ich mir immer einen Zeit­slot, in dem ich das Treffen „nach­bereite“. Da gehe ich die Visiten­karten oder die aufge­schriebenen Namen durch und vernetze mich auf Social Media mit ihnen. Ich schreibe dazu immer eine kleine Nachricht à la:


„Hallo [Name],

schön, dass wir uns gestern Abend beim Netz­werken kennen­gelernt haben!
Ich freue mich über eine Vernetzung hier. :)

Viele Grüße
Susanne“


Daraus entsteht dann manchmal ein Gespräch, manchmal aber auch eine Verab­redung per Zoom oder sogar zum gemeinsamen After-Work-Essen, wo man sich noch mal in Ruhe aust­auschen oder Kooper­ationen besprechen kann.

Dadurch dass ich regel­mäßig bei Social Media sichtbar bin, bleibe ich bei ihnen außerdem im Gedächtnis.

Reflexion: Gehe ich da noch mal hin?

Am Ende würde ich dir außerdem empfehlen, zu über­legen: Hat mir das Event gefallen? Möchte ich da noch mal hin­gehen? Falls ja, melde dich doch gleich zum nächsten an oder bitte die Veranstalter*­innen, dich in ihrem Newsletter-Verteiler aufzu­nehmen, damit du automatisch vor dem nächsten Treffen benachrichtigt wirst.

Pro-Tipp: Netz­werken lernen, aber zu deiner Zeit!

Ein Jahr lang war ich in einem festen Netz­werk angemeldet, das sich immer früh­morgens getroffen hat. Ich habe für mich aber fest­stellen dürfen: Das tut mir gar nicht gut. An dem Tag war ich gefühlt zu nichts mehr zu gebrauchen und konnte nur auf Spar­flamme arbeiten. Einer­seits wegen des frühen Auf­stehens, anderer­seits wegen der vielen Menschen.

Seitdem versuche ich, nur noch abends auf Netz­werk­treffen zu gehen. Das schränkt dann meine Arbeit am Tag nicht ein und außer­dem kann ich danach direkt schlafen gehen und meine Energie-Akkus wieder aufladen.

Daher empfehle ich auch dir: Schau, wann du in der Energie fürs Netz­werken bist und such dir Events raus, die in deine „Primetime“ dafür fallen.

Fazit: Netz­werken lernen lohnt sich!

Abschließend möchte ich dir sagen, dass Netz­werken eine groß­artige Möglich­keit ist, neue Menschen kennen­zulernen, Verbindungen aufzu­bauen und von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Außerdem macht es durchaus Spaß, neben dem ganzen Online-Business auch mal wieder Offline-Veran­staltungen zu besuchen.

Daher meine Empfehlung: Versuch es einfach mal! Geh raus, lerne Netz­werken und erweitere deine Kontakte. Und wenn es dir nicht gefällt, verlässt du die Party halt früher und gehst nicht mehr hin. ;)

Fröhliches Netz­werken!

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Wann immer du dazu bereit bist – hier sind 2 Wege, wie ich dich unter­stützen kann:

  1. Wünschst du dir weitere Tipps wie diese bequem in dein Postfach? Dann abonniere meinen News­letter und erhalte ab sofort Lieblings­post!

  2. Du bist unsicher, was deine nächsten sinnvollen Schritte im Business sind und ob Netz­werken ein Teil deiner Strategie werden sollte? Dann lass uns 90 Minuten deine persönliche Strategie erarbeiten. Alle Infos zu „Build your Strategy“ findest du auf dieser Seite.

Hi, ich bin Susanne Schaffer!

Als Business-Mentorin unterstütze ich Solo­selbst­ständige, die oft das Gefühl haben, dass ihnen die Zeit durch die Finger rinnt.

Ich zeige dir, wie du deinen Business-Alltag struktu­rierst, sodass du mehr geschafft kriegst und trotz­­dem entspan­nte Feier­­abende mit gutem Gewissen genießen kannst.

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