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Warum Storytelling? 5 Gründe, warum du Storytelling im Content-Marketing nutzen solltest

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Gerade wollte ich den Radio­sender im Auto wechseln, um Musik zu hören. Mein Zeige­finger bewegte sich schon zum Radio – hielt dann aber plötz­lich inne.

Ich hörte näher hin und merkte, dass der Radiomoderator eine kleine Geschichte von sich und seinem kleinen Sohn erzählte. Dann führte er elegant ins eigentliche Thema über: ein Inter­view mit einem Professor, in dem es um die Risiko­einschätzung von Corona ging.

Ganz ehrlich? Hätte ich 2 Minuten später eingeschaltet und wäre direkt im Inter­view gelandet, hätte ich doch noch rigoros auf den anderen Knopf am Radio gedrückt. Es war Feier­abend und nach einem langen Tag wollte ich lieber Musik hören und ent­spannen (soweit das beim Auto­fahren halt möglich ist :D).

Trotzdem habe ich mir das etwas trockene Inter­view schließlich angehört. Und zwar, weil die Story mich so ins Thema rein­gezogen hat, dass ich nicht anders konnte, als zu bleiben.

Und vielleicht hast du auch nur deshalb bis hierhin gelesen, weil ich mit einer kleinen Story in den Blog­artikel gestartet bin.

5 Gründe, warum Storytelling so wirksam ist (und warum du Story­telling in deinem Content-Marketing nutzen solltest), möchte ich in diesem Artikel mit dir teilen.

1) Storys machen neugierig

Geschichten packen unsere Neugierde. Es ist einfach ein Unter­schied, ob wir reine Daten und Fakten präsentiert bekommen oder ob Inhalte in einer fesselnden Story verpackt sind.

Das gilt so auch z. B. für Social-Media-Postings:

Wir alle sind nicht in den sozialen Netz­werken unterwegs, um Werbung zu sehen oder uns weiter­zubilden, sondern um uns auszu­tauschen oder einfach unter­halten zu werden.

Und da sind Storys der perfekte Weg, um deine Follower in deine Postings und Texte reinzuziehen. Geschichten machen neugierig und laden zum Lesen ein. Auch wenn du deinen Followern wichtige Inhalte vermittelst oder schließlich auf dein Angebot hinweist, so wurden sie doch auch gleich­zeitig unterhalten.

Infotainment ist hier das Stichwort – der Mix aus Informa­tionen und Entertain­ment. Dass es funktioniert, siehst du an meinem Beispiel auf Facebook:



Meine Story hat die Facebook-Nutzerin neugierig gemacht und zum Lesen inspiriert.

Aber auch im Newsletter wägen deine Abonnenten ab, ob es sich jetzt lohnt, deine E-Mail zu öffnen, obwohl gefühlt 100 Aufgaben auf ihrer To-do-Liste stehen. Wenn sie wissen, dass von dir interessant verpackte Inhalte kommen, werden sie die E-Mail eher öffnen. Einfach weil sie zu neugierig sind, es nicht zu tun.

Das ist schon ein guter Grund, Storytelling in deinen Marketing­texten zu verwenden, oder? :)

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2) Geschichten wecken Emotionen

Und warum machen Storys neugierig? Weil sie Emotionen wecken. Wenn wir eine Geschichte lesen, in der der Protagonist (also z. B. du oder dein Kunde) vor einer Heraus­forderung steht, dann werden wir vielleicht

  • lachen,
  • mitfühlen,
  • erstaunt sein oder
  • andere Gefühle empfinden.

Dazu gibt es diese 3 interessanten Fakten:

  1. Wenn wir Geschichten lesen und Emotionen spüren, verändert sich die Bio­chemie unseres Gehirns: Es produziert das Hormon Oxytocin, das uns empathischer macht.

  2. Geschichten aktivieren außerdem andere Bereiche im menschlichen Gehirn, als es reine Daten und Fakten tun: So aktiviert es Bereiche, die aktiv sind, wenn wir Dinge in der Realität erleben würden.

  3. Zuletzt wurde herausgefunden, dass sich die Gehirne von Erzähler und Zuhörern synchro­nisieren, wenn Geschichten vorgetragen werden.


Ganz schön eindrucksvoll, was Storys mit unserem Gehirn machen, oder?

3) Geschichten schreiben geht schneller

Ein praktischer Grund, warum Storytelling Bestand­teil deiner Texte sein sollte: Das Schreiben von Geschichten fällt oft leichter!

Wenn wir Situationen beschreiben, die wir erlebt haben, müssen wir dafür nicht recherchieren. Du kennst die Story und kannst sie aus dem Gedächtnis direkt runter­schreiben.

Im Gegensatz zu „normalen“ Blogartikeln benötige ich für Blog­artikel, die ich in Storys einbette, meistens nur die Hälfte der Zeit.

Vor allem dann, wenn mein Ideen-Speicher prall gefüllt ist und ich nur die passende Story auswählen muss. Wünschst du dir das auch? Dann ist mein Ideen-Generator das Richtige für dich – hier kannst du ihn herunterladen.

4) An Storys erinnern wir uns besser

Ein weiterer Vorteil, warum Storytelling im Marketing sinnvoll ist: Menschen erinnern sich an Geschichten sehr viel besser als an reine Daten und Fakten.

Der Harvard-Professor Jerome Bruner hat in einer Studie herausgefunden, dass Geschichten bis zu 22-mal besser im Gedächtnis bleiben als spröde Daten und Fakten.

Das liegt daran, dass Geschichten weniger komplex und dadurch eingängiger sind. Außerdem sind wir Menschen seit Jahrtausenden darauf gepolt, Geschichten zu verarbeiten.

Dadurch dass sich Menschen Geschichten leichter einprägen, können sie sie auch einfacher wiedergeben und teilen. Diesen Vorteil nutzen wir als Selbst­ständige im Content-Marketing doch gerne, oder?

Ein Beispiel aus meinem Newsletter:

Ende Januar habe ich in einer Content-Umfrage meine Newsletter-Abonnenten gefragt, welche Themen sie interessieren. Eine Antwort lautete:

„Mir gefallen deine bisherigen Themen sehr gut. Ich finde es schön, dass du einen persönlichen Bezug einbringst (z. B. wie bei dem Artikel mit dem Zahnarzt ;)).“

Ich war positiv überrascht, dass dieser Blogartikel (hier kannst du ihn lesen) noch in Erinnerung geblieben ist – denn veröffentlicht habe ich ihn bereits Ende November, also 2 Monate vorher.

Wenn du möchtest, dass sich deine potenziellen Kunden an deinen Content erinnern, solltest du daher Storys einbauen. :)

5) Bindung zu dir als Personenmarke wächst

Einen Punkt, den ich besonders wichtig finde: Erzählst du regel­mäßig Storys von dir und lässt deine potenziellen Kunden an deinem Leben teil­haben, zeigst du ihnen jedes Mal ein kleines Stückchen mehr, wie du tickst.

Deine Leser können sich ein umfassenderes Bild von dir machen und bauen so Stück für Stück Vertrauen zu dir auf.

Du bist besonders empathisch? Deine Storys werden das wider­spiegeln und deine potenziellen Kunden werden diese Eigenschaft mit dir verbinden und auf eure Zusammen­arbeit übertragen.

Puzzleteil für Puzzleteil zeigst du mit deinen Storys im Content-Marketing, wer du bist. Das hilft dir, zur Personal Brand, zur Personenmarke zu werden.

Warum Storytelling? Eine Zusammen­fassung

Blogartikel, Newsletter, Social-Media-Postings … als Selbst­ständige, die Content-Marketing machen, schreiben wir viele Texte, um Interesse für uns und unser Angebot zu wecken.

Ich bin dabei Fan von Storytelling und nutze es in meinem Content-Marketing seit knapp 5 Jahren. Denn die Vorteile sind:

  • Storys machen neugierig,
  • Geschichten wecken Emotionen,
  • Geschichten schreiben geht schneller,
  • an Storys erinnern wir uns besser und
  • die Bindung zu dir als Personenmarke wächst.

All das sind Gründe, warum ich dich ermuntern möchte, mehr Geschichten in deine Marketing­texte einzuweben. :)

 

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Wann immer du dazu bereit bist – hier sind 2 Wege, wie ich dich unter­stützen kann:

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  2. Bist du unsicher, wie es um deinen Marketingtext steht, und wünschst dir konkrete Verbes­serungs­vorschläge – auch in Bezug auf dein Storytelling? Dann erfahre jetzt mehr über meinen Text-Check.

Hallo, ich bin Susanne Schaffer. Ich unterstütze Soloselbst­ständige, die unsicher sind, ob ihr Marketing­text die gewünschte Wirkung erzielt.

Mit meinem Lektorat finde ich alle Unstimmig­keiten im Text, sodass du sicher­gehst, dass dein Marketing­text deine Profes­sionalität unter­streicht und bei deinen potenziellen Kunden Interesse weckt.

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