Rund ums Lektorat

Was ist eigentlich ein Korrektor?

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Wenn ich neue Leute kennenlerne und nach meinem Beruf gefragt werde, antworte ich „Ich bin Korrektorin“ und blicke im selben Moment oft in ratlose Gesichter. „Was ist das denn?“ ist eine der Reaktionen. Aus diesem Grund möchte ich einmal eine ausführliche Antwort geben und schildern ...

... was ich eigentlich mache

Korrektoren sind dafür zuständig, Texte auf Fehler zu überprüfen, bevor sie gedruckt oder online veröffentlicht werden. Um was für Texte es sich dabei handelt, ist unterschiedlich. In meinem Fall sind es Texte, mit denen Einzel­unternehmer für ihr Business Marketing betreiben, z. B. Websites, Blogartikel, Flyer oder Broschüren.

Die Korrekturen können je nach Textart digital, aber auch per Hand mit Rotstift angemerkt werden. Ein Korrektor hat in erster Linie die Orthografie, Inter­punktion und Grammatik im Blick. Außerdem müssen Schreib­weisen innerhalb eines Textes vereinheitlicht werden.

Je nach Angebots­paket biete ich jedoch auch die Über­prüfung des Stils und des logischen Aufbaus (also ein Lektorat) an. Meine Angebote findest du hier.

... was ich beherrschen muss

Beim Korrekturlesen ist hohe Konzentration gefragt, da das menschliche Gehirn die Fehler sonst auch gern übersieht. Es ist sogar in der Lage, Wörter zu erkennen, obwohl die Buchstaben verdreht sind: „Ist es nhcit vrebfülnefd, wie enifcah das geilgnt?“ Aus diesem Grund muss ich diesen Mechanismus bewusst ausstellen und aufmerksam das lesen, was tatsächlich geschrieben steht – im letzten Korrektur­durchgang sogar Buchstabe für Buchstabe.

Mehr über mein Vorgehen beim Korrektur­lesen und ob ich dabei eigentlich etwas vom Inhalt mitbekomme, liest du in diesem Artikel.

Ein gutes Zeitmanagement ist wichtig, damit die Texte rechtzeitig veröffentlicht werden können. Aber das Wichtigste ist natürlich, die deutsche Sprache sehr gut zu beherrschen. Mein Germanistik­studium hat mich dafür gut gewappnet.

... was ich so interessant daran finde

Ich könnte mir keinen schöneren Beruf vorstellen. Ich finde es spannend, durch das Lesen der Texte Einblicke in die verschiedensten Arbeits­bereiche zu erhalten. Außerdem ist jeder neue Text eine neue Heraus­forderung – und ich liebe Herausforderungen.

Ich ertappe mich dabei, dass ich im Restaurant schneller einen Fehler auf der Speise­karte finde als ein Gericht (Es sei denn, es ist ein Italiener, dann nehme ich Pizza Hawaii!) – Berufskrankheit!

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