Balance zwischen Arbeit und Freizeit – 10 Denkfehler, die das verhindern

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Letzte Woche ging es in meinem Blog­artikel darum, wie du deine Ziele erreichen kannst. Hast du den Artikel gelesen?

Falls nicht, hier eine Mini-Zusammen­fassung: Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, seine Ziele zu definieren, an seinen Plänen zu arbeiten und Dinge umzusetzen.

Aber, und darum soll es in diesem Artikel hier gehen: Es ist genauso erforderlich, sich Zeit zu nehmen, um …

  • nicht zu arbeiten
  • Freizeit zu genießen
  • Hobbys nachzugehen
  • Zeit mit deinen Lieben zu verbringen

Denn wenn du dein Business lang­fristig betreiben möchtest, ist es wichtig, dass du eine gute Balance zwischen Arbeit und Frei­zeit findest.

Für Soloselbst­ständige ist das gar nicht immer so einfach. Schließlich macht dir deine Arbeit Spaß und du gehst richtig darin auf!

Aber es steckt oft noch mehr dahinter: vielleicht einer dieser 10 Denk­fehler, die verhindern, dass du ein entspanntes, ausbalan­ciertes Business führen kannst.

Welche 10 Denkfehler das sind? Das erfährst du jetzt!

Oder möchtest du die Inhalte im Podcast hören? Dann klicke hier.

10 Denkfehler, die eine gute Balance zwischen Arbeit und Frei­zeit verhindern

1. Denkfehler: „Ich habe keine Zeit für Freizeit“

Keine Zeit für etwas haben – ja, dieses Argument wird oft heran­gezogen. 🙈 Sowohl fürs Projekte-Umsetzen als auch für Frei­zeit (oder wenn eine Freundin fragt, ob du ihr beim Umzug helfen kannst).

Und ich sage dir: Die Zeit musst du dir leider nehmen. Ja, ich weiß – das ist das leichter gesagt als getan. Auch wenn grund­sätzlich jeder 24 Stunden am Tag zur Verfügung hat, hat eine berufs­tätige Mutter von 2 Kindern weniger Zeit als eine Rentnerin.

Aber auch (bzw. vor allem dann), wenn du gut einge­spannt bist, darfst du es dir zur Priorität machen. Du darfst dich aktiv dafür entscheiden, dass es dir wichtig ist, dir auch Zeit für Freizeit freizu­machen.

Nur so kannst du lang­fristig eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit finden. Eine Hilfe­stellung zum Thema Zeit habe ich an dieser Stelle aber auch für dich: meine Zeit­spar-Check­liste für 0 €.

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Kommen wir zum nächsten Denk­fehler, der verhindert, dass du als Solo­selbst­ständige eine ausge­wogene Balance zwischen Arbeit und Freizeit hast:

2. Denkfehler: „Entspannung und Selbst­für­sorge sind egoistisch“

Wir werden so sozialisiert, dass wir anderen helfen sollen. Oft haben wir als Kinder gehört: „Denk nicht nur an dich!“
Und natürlich finde ich das gut. Ein wert­schätzendes Miteinander, in dem man für­einander da ist, liegt mir am Herzen.

Aber.

(Klar, jetzt musste ein Aber kommen ... 😄)

Es geht nicht, dass du dir keine gute Balance zwischen Arbeit und Frei­zeit gönnst, also auch Me-Time erlaubst, weil du dich selbst dann ego­istisch findest.

Bitte kümmere dich auch um dich. Sorge dafür, dass es dir gutgeht. Denn nur dann kannst du auch gut für deine Familie und Kund*­innen da sein.

Nicht umsonst heißt es im Flug­zeug: „Setzen Sie sich im Not­fall die Atem­schutz­maske zuerst auf, bevor Sie anderen helfen.“

3. Denkfehler: „Ich arbeite jetzt viel und hab dann später ein entspanntes Leben“

Auch dieses Denkmuster wird maß­geblich von der Gesell­schaft mitge­prägt: Man arbeitet, wenn man jung und gesund ist, und in der Rente hat man dann Zeit, ein entspan­ntes Leben zu führen.

Klar, es macht ja auch Sinn, dass man nicht erst mit 70 mit der Arbeit anfängt. ;)

Nicht sinnvoll finde ich es, dass man alles komplett auf später verlegt:

  • Weltreise? Mach ich in der Rente …
  • Mir diesen Wunsch erfüllen? In 20 Jahren …

Leider weiß niemand, ob es ein Später gibt bzw. ob du in der Rente noch fit genug bist, um deine lang ersehnte Welt­reise zu machen.

Daher empfehle ich: Schau, was du jetzt tun kannst, damit du glück­lich bist! Lebe jetzt! :) Auch das trägt dazu bei, dass du eine gute Balance zwischen Arbeit und Frei­zeit hast.

Denn ich bin über­zeugt: Du kannst produk­tiv arbeiten und trotz­dem ein schönes Leben haben.

Welche Strukturen dir außerdem dabei helfen, erfährst du in diesem Blogartikel.

4. Denkfehler: „Ich brauch keine Pause“

Doch. Denn ich sage: Jeder Mensch braucht Pause. So funktioniert das Leben: Es gibt immer einen Wechsel zwischen An­spannung und Ent­spannung, Tag und Nacht, Ebbe und Flut …

Vielleicht brauchst du weniger Pause als andere. Aber beobachte dich da in Ruhe und hör in deinen Körper rein, wann und wie viel Pause er wirklich braucht. 🙂

Dann empfehle ich: Nutze die Pause für schöne Dinge! Iss etwas Leckeres, geh spazie­ren, schau eine Serie an, mach, was dir guttut.

Mehr zum Thema Pausen­machen kannst du dir in diesem Inter­view in meinem Podcast anhören: „Gesund und fit im Business-Alltag – Personal Trainerin Berit Coenen im Interview“

5. Denkfehler: „Ich muss immer für Kund*­innen erreichbar sein“

Ein Punkt, der maßgeblich dafür sorgt, dass Solo­selbst­ständige keine gute Balance zwischen Arbeit und Frei­zeit haben, ist eine ständige Erreich­barkeit für Kund*innen.

Aber nein, das musst du wirklich nicht sein. 🙂

Im Gegen­teil: Wenn ich Kundin bin, empfinde ich es sogar als unprofes­sionell, wenn mir um 23 Uhr noch auf eine E-Mail geantwortet wird.

Erlebt habe ich das zuletzt, als ich auf der Suche nach einem Coaching war. Lies hier, welche Erfahrungen ich dabei gemacht habe.

Also: Setze gesunde Grenzen (in diesem Artikel erfährst auch mehr darüber) und schränke deine Erreich­bar­keit ein. Du bist keine Not­ärztin, bei der es um Leben und Tod geht. Die Mail kannst du auch in Ruhe am nächsten Vormittag beantworten.

Glaub mir: Das wird ein großer Game­changer, um Entspannung in dein Leben zu bringen! :)

6. Denkfehler: „Struktur und Planung sind Zeit­ver­schwendung“

Eine gute Balance zwischen Arbeit und Frei­zeit kannst du herstellen, wenn du gut funktionie­rende Strukturen hast und dein Leben gut planst.

Schwierig wird es natürlich, wenn du dir nicht die Zeit dafür nehmen möchtest.

Aber glaub mir: Durch eine gute Struktur hast du eine bessere Übersicht, mehr Klarheit über deine Aufgaben. Und wenn du richtig planst, kannst du sowohl Freizeit und Urlaube ein­planen als auch Projekte im Business.

Wenn du nach einem produktiven Arbeits­tag zufrieden den Stift fallen lassen bzw. den PC herunter­fahren kannst, ist es außerdem leichter, abends auch wirklich abzu­schalten und mit einem guten Gefühl deine Freizeit zu genießen.

Wenn dir die richtigen Strukturen noch fehlen, schau dich mal bei meinem 1:1-Struktur-Mentoring um! Gemein­sam schaffen wir die Voraus­setzungen, dass du ent­spannter in deinem Business arbeiten kannst.

7. Denkfehler: „Ich darf nicht Nein sagen“

Wir alle kennen diese Situationen, oder?

  • Dein Bauchgefühl sagt: „Neeeiiiiin, bitte niiiiicht!“
  • Und du so: „Ja, das passt“

Und hinterher bereut man es. Denn was damit oft einhergeht, sind:

  • Albtraum­kund*innen
  • Projekte, die einem den letzten Nerv rauben
  • Kooperationen, die nicht gut laufen
  • generell Dinge, die dir zu viel Energie ziehen

Die Lösung? Nein sagen! 🙂

Ich weiß aber auch, dass das nicht immer so einfach ist. Taste dich langsam heran!

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8. Denkfehler: „Ich muss immer alles perfekt machen“

Kommen wir zum nächsten Denkfehler: „Ich muss immer alles perfekt machen.“
Ja, glaub mir … als ehemalige Lektorin, wo es natürlich qua Beruf um Perfektion geht, habe ich es genauso gemacht.

Und ja: Bei Kund*innen-Projekten ist es natürlich wichtig, dass Solo­selbst­ständige möglichst perfekt arbeiten.

Bei eigenen Projekten bin ich aber inzwischen der Meinung: Es ist wichtiger, dass du die Sachen auf die Straße bringst, als dass du sie bis ins letzte Detail ausfeilst.

Du hast bestimmt schon mal vom Pareto-Prinzip gehört: Mit nur 20 % Aufwand kannst du 80 % vom Gesamt­ergebnis schaffen. Wenn du es aber zu 100 % machen möchtest, also die restlichen 20 % noch aufwiegen willst, brauchst du 80 % deiner Bemühungen, um das zu schaffen.

Daher empfehle ich: Schau, dass die Sachen zu 80 % gut sind und dann raus damit. :) Dinge wie deine Website-Texte oder deine Social-Media-Profil-Beschreibung kannst du ja hinterher immer noch ändern.

Diese 80-%-Regel unterstützt dich auf jeden Fall dabei, eine gute Balance zwischen Arbeit und Frei­zeit hinzubekommen. In dieser Podcast-Episode erfährst du mehr übers Pareto-Prinzip und Beispiele, wie du es in deinem Business anwenden kannst.

9. Denkfehler: „Ich arbeite schnell alles ab, was rein­kommt, dann habe ich später Zeit“

Ein bisschen erinnert dich dieser Denk­fehler vielleicht an den von oben – erst nach der Rente dein Leben genießen.

Quasi – nur hier auf den Tag gesehen:

  • Hier kommt noch eine E-Mail,
  • da kommt ein schneller Auftrag,
  • dort ein Anruf.

Du bist im Reaktionsmodus und arbeitest die Dinge ab, wenn sie rein­kommen. Und sagst dir: Wenn ich das jetzt alles mache, habe ich ja später Zeit.

Leider ist es aber oft so, dass immer wieder neue Sachen rein­kommen. Selten ist es so, dass man später wirklich Zeit hat. Und viel zu oft rückt dann der Feier­abend immer weiter in die Ferne … Balance zwischen Arbeit und Frei­zeit? Fehl­alarm!

Besser ist es, wenn du dir einen Überblick über deine Prioritäten verschaffst, das Wichtigste ab­arbeitest und dann aber auch schon deine Projekte angehst. Komm ins Agieren, statt nur zu reagieren! :)

10. Denkfehler: „Ich muss alles alleine machen“

Der letzte Denkfehler ist ein Klassiker bei uns Solo­selbst­ständigen. Schließlich steckt in „solo“ ja schon drin, dass wir alleine sind, richtig?

Trotzdem darfst du dir Unter­stützung holen. 🙂

Du kannst z. B. …

  • andere Freelancerinnen damit beauf­tragen, deine Blogartikel in deine Website einzu­pflegen,
  • deine Website von einem Profi texten lassen,
  • dir Social-Media-Vorlagen von einer Designerin erstellen lassen, damit es im Alltag schneller geht, oder
  • ein Programm oder Mentoring besuchen (schau hier, mit welchen Angeboten ich dich unterstützen kann).

Zusammen­fassung: So bekommst du eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit

So, das waren sie auch schon: die zehn größten Denk­fehler, die verhindern, dass Solo­selbst­ständige eine ausge­wogene Balance zwischen Arbeit und Freizeit haben.

Lass sich mich noch mal zusammenfassen:

  1. Ich habe keine Zeit für Freizeit

  2. Entspannung und Selbstfürsorge sind egoistisch

  3. Ich arbeite jetzt viel und habe dann später in der Rente ein entspanntes Leben

  4. Ich brauche keine Pause

  5. Ich muss immer für Kund*­innen erreichbar sein

  6. Struktur und Planung sind Zeit­ver­schwendung

  7. Ich darf nicht Nein sagen

  8. Ich muss immer alles perfekt machen

  9. Ich arbeite schnell alles ab, was rein­kommt, dann habe ich später Zeit

  10. Ich muss alles alleine machen


Ich hoffe, diese Denkfehler haben dir geholfen, zu erkennen, wo du noch etwas ändern darfst, um ein entspan­nteres Business zu führen, das dir richtig Spaß macht! 🙂

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Was du jetzt tun kannst

Hi, ich bin Susanne Schaffer!

Als Struktur-Schafferin zeige ich dir, wie du deinen Business-Alltag struktu­rierst, damit du mehr geschafft kriegst und trotz­­dem entspan­nte Feier­­abende mit gutem Gewissen genießen kannst.

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